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Sportverein Ostedt e.V.- Infotag 07.06.2008

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Bericht zum Info-Tag vom 07.06.2008.
- Unternehmen kann starten -

bl Ostedt. Optimismus haben sich die Glücksklee-Träger des SV Ostedt auf die (Vereins)fahne geschrieben. Dementsprechend zufrieden hielt jetzt der Vorstand die Zuschussbescheide diverser Träger in Händen. Die größte Investition der Vereinsgeschichte scheint finanziell abgesichert, das Unternehmen Sportheim kann gestartet werden.

Wie genau, das erläuterte der Vorsitzende Andreas Rösler den Mitgliedern vor Ort. Auf dem Papier handelt es sich bei dem Vorhaben schlicht und einfach um die Sanierung und Erweiterung des Sportheimes als kleinere Bau- und Erschließungsmaßnahme zur Erhaltung und Gestaltung des dörflichen Charakters.

Vorsitzender Andreas Rösler vor dem sanierungsbedürftigen gebäude

Ohne Herzblut allerdings geht es nicht, ein gewaltiges Maß an Eigenleistungen wird vom Sportverein schon erwartet. Und: „Alle Maßnahmen müssen den Vorgaben der Dorferneuerung Kroetzer Region entsprechen“, unterstrich Rösler das spätere Aussehen des vollendeten Baus, denn auch in das Programm der Dorferneuerung wurde das Projekt aufgenommen.

Blick zum Dach

Nichts wird wie es war. Für einen weiteren Betrieb bedarf das Gebäude entsprechender Sanierungsmaßnahmen. Notwendig sind Dachneudeckung, Sanierung der Duschen und der Umkleidekabine, der Anbau eines weiteren Raumes, der einen Gymnastikbetrieb für Kleingruppen zulässt. Die Wände aus Kalksandstein sind im Winter von innen regelmäßig mit Eis bedeckt. Das Dach ist durch die schattige Waldlage stark bemoost und lässt Feuchtigkeit in das Gebäudeinnere.

Mit dem Abriss des Daches wollen die Ostedter dann auch beginnen. Je nach Witterung könnte schon am kommenden Wochenende das Dach abgetragen werden. „Jede Hilfe wird benötigt“, setzte der Vorsitzende abschließend auf eine große Bereitschaft der Mitglieder zum Gelingen des Bauvorhabens tatkräftig mit anzupacken.


Durch den Anbau eines Raumes von 32,5 Quadratmetern Größe sollen ein kleiner Lagerraum, ein Büro und ein Gymnastikraum für Kleingruppen geschaffen werden. Gleichzeitig entsteht für den Schiedsrichter ein direkter Eingang in den Duschbereich, ohne dass er wie bisher um das Gebäude herum gehen muss.
Das Vereinsheim soll zum sportlichen Treffpunkt, auch für die Jüngsten, werden. Der Vorstand hofft, durch das verbesserte Angebot viele neue Mitglieder zu gewinnen.
Rund 157 000 Euro werden die Sanierung und der Anbau kosten, hat die Vereinsführung errechnet. Eine Zusage des Kreissportbundes über einen Zuschuss in Höhe von 25 000 Euro liegt bereits vor (die AZ berichtete). Die gleiche Summe fließt im Rahmen der Dorferneuerung für die Region Kroetze. Weitere 17 000 Euro hat die Gemeinde Wieren in Aussicht gestellt.
Für den Verein bleibt eine Summe von 90 000 Euro. "Da werden wir hart arbeiten müssen", hatte Rösler auf AZ-Nachfrage erklärt. Denn die Zuschüsse in Höhe von 67 000 Euro sollen in der Regel für den Kauf von Material verwendet werden.

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